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Wer von Rosazea spricht, meint damit anhaltende Gesichtsrötungen, die anfallsartig auftreten und durch die verschiedensten Reize ausgelöst werden können. Je nach Schweregrad und Ausprägung der Erkrankung können auch weitere Symptome auftreten – so sind neben Gesichtsrötungen, vornehmlich auf Stirn, Nase, Kinn und Wangen auch kleine Knötchen, Eiterbläschen und sogar Hautverdickungen mit Schwellungen möglich. Der Verlauf der Krankheit lässt sich nur schwer vorhersagen, da dieser bei jedem Patienten völlig individuell verläuft – doch je früher man einen Arzt aufsucht und eine entsprechende Therapie einleitet, desto wahrscheinlicher kann ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden.

Die Ursachen von Rosazea – noch immer Gegenstand der Forschung 

Leider sind die Ursachen für Rosazea bis heute nicht vollständig geklärt. Viele Experten gehen daher von ganz unterschiedlichen Faktoren aus, die als Auslöser für die Hautkrankheit in Frage kommen. Sicher weiß man bisher nur, dass es sich um eine entzündliche Erkrankung der Haut handelt. Dennoch haben viele Betroffene einige Faktoren gemeinsam:

  • Regulationsstörungen der Gefäßversorgung im Gesicht
  • eine gestörte Temperaturregulierung im Gehirn
  • Überzogene Immunreaktionen des Körpers auf harmlose Auslöser, z. B. Milben
  • Die Einnahme verschiedener Medikamente, die Rosazea auslösen können

Dazu kommt häufig der Einfluss verschiedenster Umweltfaktoren, welche ebenfalls maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung einer Rosazea-Erkrankung beteiligt sein können. Umwelteinflüsse, Sonnenstrahlung, chemische Vorgänge, physikalische Reize, die eigene Genetik und psychische Faktoren spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle – sowohl bei der Ursachenforschung, als auch im Rahmen der Behandlung.

Mit der richtigen Therapie gegen Rosazea vorgehen 

Es gibt viele Möglichkeiten, eine bestehende Rosazea-Erkrankung zu behandeln. Bei leichten Beschwerden helfen oft schon milde, seifenfreie und pH-neutrale Waschlotionen sowie der Verzicht auf eine übermäßige Nutzung von Kosmetika um das Gesicht wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auf Alkohol, Nikotin und bestimmte Medikamente zu verzichten kann ebenfalls schnell Abhilfe schaffen. Da auch starke Sonneneinstrahlung, Stress und stark gewürzte Speisen die Symptome verschlimmern können, sollte auch hier ein Verzicht stattfinden.

In besonders schweren Fällen ist es möglich, die Erkrankung mit einem aufzutragenden Gel oder einer Creme zu behandeln und so die Entzündungserscheinungen zu lindern. Auch die Gabe von Antibiotika als oral einzunehmendes Medikament kann die Heilung der Haut unterstützen. Langfristig empfiehlt sich oft auch eine Therapie mit Blitzlampe oder Laser, um die Hautrötungen und Gefäßerweiterungen zu vermindern und damit langfristige Abhilfe zu schaffen.

Doch keine Rosazea ist wie die Andere – daher besprechen wir gerne den genauen Behandlungsablauf mit Ihnen in unserer Praxis und legen einen individuellen, auf Ihre Erkrankung abgestimmten Behandlungsplan an, der nicht nur die Symptome bekämpft, sondern auch die Ursachen behandelt!